Unsere Produzenten

Ob die Produzenten, die unsere Bioprodukte erzeugen, Bauern, Bäcker oder Metzger sind - für uns sind sie vor allem eines: Menschen, mit denen wir gerne zusammenarbeiten und die wir praktisch alle persönlich kennen. So entsteht ein Vertrauensverhältnis von dem alle etwas haben: Unsere Lieferanten wissen, dass wir faire Preise zahlen – und wir können sicher sein, gute, hochwertige Produkte zu erhalten.

Bauernhof & Gärtnerei

Eigenanbau

Ein paar Kilometer vom Stammsitz des Paradieschens entfernt baut Geschäftsführer Kurt Lorenz auf ca. 2,5 Hektar Fläche Gemüse, Beerenobst und einige Kräuter an. Er lässt zarte und bunte Buschbohnen gedeihen, Kürbis- und Zucchini-Raritäten, Neuseeländer Spinat, Zuckererbsen, Artischocken, Bamberger Hörnchen, Mairüben und Spinat. Es versteht sich von selbst, dass Kurt seine Produkte streng nach Bioland-Richtlinien anbaut. Das bedeutet möglichst geschlossene Stoffkreisläufe mit vielseitigen Fruchtfolgen, die das Bodenleben fördern. Durch den Anbau von Klee und Gras in der Fruchtfolge bleibt der Boden gesund und fruchtbar. Neben dem professionellen Anbau beschäftigt er sich leidenschaftlich gerne mit alten oder fast vergessenen Sorten. So finden Rote Gartenmelde, Leindotter und Butterkohl ein Plätzchen auf dem Acker – und wenn der Anbau gelingt, auch den Weg in die Kisten.

Anitca Enotria

Antipasti aus biologischer Landwirtschaft: Die schmecken nicht nur nach der Sonne Italiens. Von dort kommen sie auch. Hier auf der Antica Enotria, einer klassischen Masseria (Bauernhof) in Südost-Italien, werden sie mit viel Liebe und Hingabe von der Familie di Tuccio angepflanzt, geerntet und verarbeitet. Die überschaubare Größe und die sehr kurzen Wege erlauben es den di Tuccios alles selbst zu produzieren und anzubauen, sogar das eingesetzte Olivenöl stammt aus eigener Hand. Bereits seit über 20 Jahren betreibt die Familie biologisch-organische Landwirtschaft aus tiefster Überzeugung. Die Antica Enotria ist ihre große Liebe. Und das schmeckt man auch.

bioladen*fair

Seit 2004 fließt 1 Cent von jeder verkauften bioladen*fair-Banane in das Kindergarten-Projekt von Christop Meier in der Dominikanischen Republik. Von diesem Geld wurde ein Waldorfkindergarten errichtet, der am 21. März 2009 eingeweiht werden konnte und in den mittlerweile 50 Kindern aufgenommen wurden. Die bioladen*fair-Bananen werden in Handarbeit nach den Richtlinien des ökologischen Landbaues und den Prinzipien des fairen Handels produziert. Neben der Zahlung fairer Mindestpreise werden Gelder aus dem Verkäufen der Bananen wiederum fair-Projekten wie dem Kindergartenbau zur Verfügung gestellt.

Neben dem Kindergarten in Azua de Compostel werden von dem Geld PLAN*-Projekte in der Dominikanischen Republik und Ecuador unterstützt.

Biosybaris

Mit den köstlichen kalabrischen Clementinen beliefert uns neben anderen Partnern auch die Erzeugerfamilie Minisci. Angelo und seine beiden Schwestern Anita und Maria-Grazia Minisci beschäftigen sich in ihrem Erzeugerbetrieb Biosybaris seit über 20 Jahren mit ökologischem Landbau. 1987 übernahm Angelo die Anbauflächen von seinem Großvater, der den Betrieb bereits 1945 gegründet hatte. 1991 wagte der Enkel die ersten Schritte im ökologischen Landbau. Das Projekt wuchs schnell, und seit 1996 werden alle Flächen der frischen Obst- und Gemüseprodukte ökologisch bewirtschaftet: Die Marke Biosybaris war geboren. Doch die Miniscis sind nicht nur Erzeuger. Sie haben viele innovative Ideen, wie biologische Erzeugnisse wie Zitrusfrüchte, Gemüseprodukte und Oliven in Kalabrien sowohl angebaut als auch vermarktet werden können – mit Erzeugern vor Ort und selbstverständlich in hervorragender Bio-Qualität. 

Reiner Bonhorst

Reiner Bohnhorst ist einer von vier Landwirten, die die Bohlsener Mühle seit 3 Jahren mit Quinoa beliefern. Quinoa aus Norddeutschland: Erscheint erstmal seltsam - eine Pflanze, welche bisher in Südamerika beheimatet und dort angebaut wurde, fasst nun auch in Deutschland Fuß. Tatsächlich kommt die Quinoa hier gut zurecht: der robusten und anspruchslosen Pflanze machen Trockenheit und leichter Frost nichts aus. Und auf den meist nährstoffarmen, steinigen oder sandigen Böden der Lüneburger Heide gedeiht das Gänsefußgewächs ganz wunderbar. Quinoa, hierzulande als Getreide angesehen, ist botanisch gesehen jedoch eher mit Mangold, Spinat und Roter Bete verwandt. Die kleinen, perlförmigen Körner schmecken leicht nussig, sind eine wertvolle Proteinquelle und enthalten alle für den Menschen essentiellen Aminosäuren. Darüber hinaus ist es auch noch eine Ballaststoffquelle und mit wertvollen Mineralstoffen, Fettsäuren und Vitaminen ausgestattet. 

Clostermann

Die Familie Clostermann betreibt seit Generationen Obstbau am Niederrhein und bewirtschaftet heute einen 20 Hektar großen Demeter Obstanbaubetrieb. Aus den Äpfeln der eigenen Plantage werden u.a. Apfelperlweine und Appléritife gekeltert und zum Teil mit eleganter Rosennote harmonisch veredelt. Der Appléritif ist eine tolle, alkoholfreie Alternative zum Sekt, die wirklich schmeckt! Durch das besondere Herstellverfahren entsteht ein edles Produkt, das nie auch nur einen Hauch von Alkohol gesehen hat. Zum Aperitif oder einfach nur zum alkoholfreien Genuss für zwischendurch. Natürlich wird der Appléritif in exzellenter Bioqualität produziert.

Deuchert

Das kleine Dörfchen Weilbach liegt beschaulich zwischen Miltenberg und Amorbach am Rande des Odenwaldes. Hier bewirtschaftet Bernhard Deuchert seit 1996 mit seiner Frau und den vier Kindern seinen Betrieb nach Bioland-Richtlinien. Auf einer Fläche von 15 Hektar wird fleißig gearbeitet. Angebaut wird Getreide für Mensch und Tier, Futter für die Heidschnucken-Herde und natürlich viel Gemüse und Kartoffeln. In den Wintermonaten begleitet uns Bernhard durchgängig mit seinen Produkten: Wirsing, Pastinaken, Sellerie, Rote Beete, Petersilienwurzel, Sauerkraut, Kartoffeln und Zwiebeln. Besonders lecker sind die Karotten, die sich auf Grund von gehaltvollen und gepflegten Böden durch ein außergewöhnlich gutes Aroma auszeichnen. Aber Bernhard keltert auch naturtrüben Apfelsaft in Bioland-Qualität – aus den eigenen Streuobstwiesen.

Frey

Das Paradieschen bezieht seit 2007 die Bioeier von Uli und Regina Frey. Denn nur ein Ei, das von einem artgerecht gehaltenen Huhn gelegt wird, ist ein Ei, das mit gutem Gewissen verzehrt werden kann. Die Familie Frey hat sich aus verschiedenen Gründen für die ökologische Wirtschaftsweise entschieden. Nach dem Landwirtschaftsstudium waren die beiden sechs Jahre im Entwicklungsdienst in Argentinien und Bolivien – damals reifte der Entschluss, einen eigenen Hof nicht konventionell, sondern nach ökologischem Konzept zu betreiben. Das haben sie nach der Rückkehr und der Hofübernahme 1992 auch konsequent umgesetzt und arbeiten seitdem nach Naturland-Richtlinien. Die Hühner genießen ein optimales Stallklima und bestmögliche Belichtung durch die offene Bauweise der Hühnerställe. Außerdem haben alle Hühner von zehn Uhr morgens bis Einbruch der Dunkelheit Auslauf unter freiem Himmel und damit Zugang zu frischem Klee. Aber auch im Stall können Sie jederzeit sandbaden, scharren, picken und aufbaumen.

Grütter

Unsere Mitarbeiterin Judith Wentzel war 2017 zu Besuch auf dem Bioland-Hühnerhof Grütter in der Dingdener Heide. Beim Besuch des Hofes von Ulrike und Berthold Grütter fühlt man sich in Kindheitstage zurückversetzt: Die Hühner laufen frei auf dem Gelände herum: Manche scharren unter der Hecke, rascheln durch den Miscantus, andere sitzen gackernd auf dem Traktor oder im Schatten unter den Büschen. Berthold Grütter ist es wichtig, dass die Tiere ihren Bedürfnissen entsprechend aufwachsen können. Deshalb sind die Stalltore fast das ganze Jahr über am Tag geöffnet. Die Hühnchen haben freien Zugang zum Weideauslauf, wo sie scharren, sandbaden, picken und sonnen können. Abends geht’s dann zurück in einen der vier Ställe, die der Biobauer für seine Hühner bereithält. Was den Biolandhof von Berthold Grütter so besonders macht, ist der geschlossene Kreislauf: Die Küken stammen aus der eigenen Elternherde. 

Il Cesto

Mit viel Liebe, Sorgfalt und Erfahrung werden im beschaulichen Walddorfhäslach feinste mediterrane Köstlichkeiten wie würziger Feta-Käse, knackige Oliven, sonnengetrocknete Tomaten, zarte Artischocken und pikante Peperoni gezaubert. Dabei arbeiten die Inhaber von Il Cesto, Michael Kammerer und Rainer Weiß, nach strengsten Grundsätzen: Um die stets hohe Qualität ihrer Produkte garantieren zu können, muss die Produktion jede Woche immer absolut frisch sein. Vorratsproduktion, die wesentlich praktischer wäre, kommt für die beiden nicht infrage. Und wie bei all unseren Paradieschen Lieferanten verwendet natürlich auch Il Cesto ausschließlich Rohstoffe aus kontrolliert-biologischem Anbau.

Kibitzhof

Auf dem idyllisch gelegenen Kiebitzhof in der Nähe von Gütersloh ist immer viel los. Neben dem klassischen Gemüseanbau gibt es hier einen großen Hofladen, eine Bäckerei und jede Menge Hühner. Der Kiebitzhof ist einer der wenigen landwirtschaftlichen Biobetriebe, die ihr angebautes Gemüse und Geflügel auch noch selbst weiterverarbeiten. Obst wird zu leckerem Gelee, Gemüse zu würzigem Chutney und aus dem Geflügel wird kräftige Hühnerbrühe oder Frikassee gekocht. Auf dem Kiebitzhof leben rund 15.000 Hennen in mehreren Ställen und haben doppelt soviel Auslauf wir die ohnehin schon strengen Bioland Richtlinien verlangen. Der Hof ist aber auch für mehr als 150 Menschen mit und ohne Behinderung ein täglicher Arbeitsplatz. Und es gibt immer genug zu tun: Hühner füttern, Kräuteranzucht, Gemüse ernten, Brot backen usw. Das Paradieschen bezieht schon seit vielen Jahren leckere Brotaufstriche, Knäckebrot oder Weihnachtsgebäck vom Kiebitzhof – natürlich alles in Bioqualität. 

L'arcobaleno

L’arcobaleno ist der Name einer familiär geprägten, landwirtschaftlichen Genossenschaft die 1993 entstanden ist. Im südwestlichen Sizilien, genauer gesagt in den Tälern der Berge Sicane liegen die Orangen-Plantagen dieser Genossenschaft. Das 200 bis 600 m über dem Meerespiegel gelegene Gebiet bietet das ideale Klima für Zitrusfrüchte: Hügelige Gegend, kaum Feuchtigkeit, steter Wind und gemäßigtes Klima lassen gesunde, reich tragende Pflanzen wachsen. Anna Maria Catalanotto & Francesco Musso sind zwei der dreizehn Gesellschafter. Francesco: „Wir wollen leben und arbeiten ohne Umweltverschmutzung, ohne Chemie und mit Produktionsmethoden, die im Einklang mit der Natur stehen. Unsere Motivation ist eher eine Lebensentscheidung als eine wirtschaftliche. Wir sind kleine, landwirtschaftliche Erzeuger, Kinder von landwirtschaftlichen Produzenten, unsere Wurzeln entstanden in Jahrhunderten alter Tradition, unsere Arbeit ist die Fortsetzung dieser Beziehung zwischen Mensch und Natur und nicht die blinde Ausbeutung der natürlichen Ressourcen auf Kosten der zukünftigen Generationen. “

Löcke

Bio-Pilzzucht aus Hessen: Seit 1998 baut Volker Löcke Champignons und Shiitake-Pilze nach Bioland-Richtlinien an. Seine Pilze schmecken intensiver als ihre konventionellen Kollegen und sind zudem länger haltbar. Das liegt unter anderem daran, dass der Wassergehalt bei Bio-Pilzen deutlich niedriger ist. Wir beziehen das ganze Jahr hindurch die Pilze des Bioland-Betriebes von Volker Löcke. In langen Reihen schieben sich die hellen Köpfchen der Champignons aus der Erde. Vier Wochen zuvor wurde dazu der Weg bereitet: Frischer Bio-Kompost, eine Mischung aus Stroh und Hühnermist, wurde auf den Beeten verteilt und anschließend für ein „angenehmes“ Klima gesorgt – der Champignon liebt 16 °C und eine Luftfeuchtigkeit von über 90 % – und dankt es mit eifrigem Wachstum.

Luisenhof

Bloß keine Landwirtschaft mehr – dachte sich Luise Henze als sie in den 80er Jahren den elterlichen Bauernhof verließ. Dann aber lernte sie Daniel kennen. Der hatte gerade sein Studium zugunsten einer landwirtschaftlichen Ausbildung abgebrochen und so zogen sie 1995 gemeinsam zurück auf den elterlichen Hof in der Nähe von Bad Vilbel. Mit konventioneller Landwirtschaft hatten beide nichts am Hut und so stellten sie den kompletten Betrieb auch gleich auf Demeter um. 2000 bekam das Paradieschen einen Anruf von Daniel: Er habe Demeter Äpfel zu verkaufen ob wir Interesse hätten? Klar hatten wir – und nicht nur an seinen Äpfeln! Seitdem kommt einmal in der Woche ein LKW aus Niederdorfelden ins Linsengericht und bringt Kartoffeln, Zwiebeln und anderes Saisongemüse ins Paradieschen. Mittlerweile bestellt Familie Henze 59 Hektar. Getreide, Kartoffeln, Zwiebeln, Salat, Kürbis, Möhren, Sellerie, Gurken, Fenchel, Mangold und sogar Blumen gedeihen prächtig auf ihren Feldern. 

Minisci

Seit drei Generationen erzeugt die Familie Minisci in der süditalienischen Provinz Kalabrien allerbestes Olivenöl - seit 1987 in Bioqualität! 1991 war das Unternehmen das erste in Kalabrien, das nach der EU Bio Verordnung 2092/91 zertifiziert wurde. Die Philosophie der Familie Minisci ist einfach und gut: Sie respektieren das Land und seine Natur und produzieren mit besten Rohstoffen einzigartige gesunde Produkte in ursprünglicher Qualität. Kultiviert werden alte Sorten wie z.B. Dolce di Rossano, Tondina und Carolea. Die Methoden der biologischen Landwirtschaft, das günstige Mikroklima und die sofortige Verarbeitung nach der Ernte garantieren den hohen Qualitätsstandard des Öls. Die Oliven für das Öl „La Molazza“ werden von uralten Olivenbäumen geschüttelt. Das hervorragende Öl zeichnet sich durch einen intensive Olivengeruch und den leicht süßen und zart-mandelartigen Geschmack aus. Die gelbliche Farbe mit zart grünlichem Schimmer macht Appetit auf mehr. Das Öl eignet sich wunderbar für alle Gerichte der mediterranen Küche.

Obeg

1989 gründeten 9 Bauern in Hohenlohe eine Erzeugergemeinschaft mit dem Ziel ihre Biolandhöfe zu organisieren. Die OBEG war geboren und steht für die Organisch-Biologische Erzeugergemeinschaft. Heute wird die OBEG von über 100 Biolandbauern beliefert. Die Landwirte kommen hauptsächlich aus Nord-Württemberg, Nordbaden, Unterfranken und Mittelfranken. Und so funktioniert es: Die einzelnen Bioland-Höfe produzieren ihre Waren wie z.B. Getreide, liefern es an die OBEG, wo es gelagert, gereinigt, ggf. weiterverarbeitet und anschließend vertrieben wird. Abnehmer sind Naturkostläden wie wir, aber auch Bäckereien oder wiederum Landwirte, welche Bio-Futtergetreide dort einkaufen. Die Hohenloher leisten mit dieser Erzeugergemeinschaft einen wertvollen und aktiven Beitrag zur Erhaltung und Wiederherstellung gesunder Böden in der Region und zur Vermarktung regionaler Lebensmittel.

Andre Poldervaart

Andre Poldervaart begann 1970 auf einem geerbten Fleckchen Land konventionellen Blumenkohl und Spitzkohl anzubauen. Später kamen Rosenkohl und Chicoree dazu. Das erste Gewächshaus mit einer Fläche von 2.000 m² wurde 1974 gebaut. Die eigene Begeisterung für den ökologischen Anbau, ebenso wie die ökonomischen Perspektiven führten dazu, dass das Unternehmen 1999 seinen Betrieb auf Bioanbau umstellte. 2004 erfolgte dann die Umstellung und Zertifizierung zum Demeter-Betrieb. Inzwischen beträgt die Anbaufläche 30.000 m². Um das gewaltige Gewächshaus zu heizen setzt die Gärtnerei Poldervaart eine Wärme-Kraftkopplungsanlage mit einer Leistung von 1,4 MW ein. Eine zusätzliche Beleuchtung findet nicht statt, da dies nicht der biologischen Anbauweise entspricht. Die produzierte, vom Unternehmen nicht verwendete Stromenergie wird praktisch vollständig in das öffentliche Netz eingespeist. Dadurch ist der Betrieb in der Lage, den verwendeten fossilen Brennstoff bei einem Nutzungsgrad von 95 % zu verbrennen.

Schlaraffenburger

Naturschutz am Bayerischen Untermain – unter diesem Motto wurde 2001 das Schlaraffenburger Streuobstprojekt ins Leben gerufen. Ziel des Projekts ist es, die wertvollen Lebensräume der Streuobstwiesen durch wirtschaftliche Nutzung zu erhalten. So verpflichten sich Obstwiesenbesitzer aus Aschaffenburg und Umgebung, ihre Wiesen naturschutzgerecht nach den strengen Bioland-Richtlinien zu bewirtschaften. Aktuell werden über 7.000 Obstbäume nach Bioland-Richtlinien bewirtschaftet und die Wiesen nach Naturschutzkriterien gepflegt. Hauptprodukt der Schlaraffenburger ist der Apfelsaft. Im Laufe der Jahre wurde die Produktpalette jedoch auf attraktive Weise erweitert. Inzwischen zählen Apfelwein, Cidre, ein überaus schmackhafter Goldparmänenbrand, Apfelsekt, Schorle und Apfelessig zum Angebot.

José Miguel Sanz

Seit Jahren bekommen wir von dem passionierten Produzenten José Miguel Sanz erstklassige Aprikosen, Nektarinen und Pfirsiche. Erst 2017 war unser Geschäftsführer Kurt Lorenz persönlich zu Besuch in Epila in der nordspanischen Provinz Zaragoza. José und seine Familie bewirtschaften über 30 Hektar Land. Schwerpunkt ist vor allem das Steinobst. Bereits seit 1996 ist das familiär geführte Einzelunternehmen bio-zertifiziert und vermarktet ausschließlich selbst erzeugte Produkte. Wichtig ist für uns der direkte Draht zum Erzeuger. José wiederum sucht für seinen relativ kleinen Betrieb gezielt Kunden, die seine Ware zu schätzen wissen. So sind wir froh, dass wir mit José Miguel einen Top Produzenten gefunden haben, der das Paradieschen auch bei knapper Ernte bevorzugt beliefert.

Schlachtenberger

An den sanften Hängen des Bodensees stehen die Apfelbäume von Berthold und Annette Schlachtenberger.  25 Hektar werden bewirtschaftet - das war nicht immer so: 1995 fing Berthold Schlachtenberger an. Ohne einen eigenen Spaten und mit nur 0,5 Hektar Land hat er seinen Hof mit viel Herzblut und Engagement zu dem gemacht, was er heute ist: Ein großer respektabler Demeter-Betrieb mit einer beachtlichen Apfelvielfalt: Elstar, Fuji, Jonagold, Piros, Festival, Cybele, Gala, Pinova, Pilot, Braeburn, Boskoop, Idared und Topaz. Hinzu kommen noch neue Sorten wie Opal, Santana und Colina. Erntezeitpunkt und die Lagerung machen die Äpfel von Schlachtenbergers zu etwas Besonderem. Berthold Schlachtenberger erntet später als seine Berufskollegen. Dadurch sind seine Äpfel viel aromatischer. Nach der Ernte werden die Äpfel bei 1-2 °C in 6 großen, gasdichten Kühlhäusern gelagert. Der absolute Clou ist die selbstgebaute Apfelwaschanlage. Die Äpfel werden auf einer Wasserbahn über Bürsten und unter rotierenden Lappen hindurch transportiert, dabei gesäubert und am Ende nach Gewicht sortiert. 

Schreiter

Seit Anfang 2016 kommen die Eier des Paradieschens auch aus Laufach-Frohnhofen – vom Bioland-Hof Schreiter. Der Bauernhof im Vorspessart existiert bereits seit 1949. Siegbert Schreiter übernahm ihn 1985 von seinen Eltern. 1992 wurde sein Betrieb nach den strengen Bioland-Richtlinien zertifiziert. Neben Legehennen gibt es auf dem 73 Hektar großen Bauernhof auch eine Rinderzucht für die Färsen- und Ochsenmast. Für ihre 450 Hennen hat das Ehepaar Schreiter zwei mobile Hühnerställe angeschafft. Die Ställe haben zwei Etagen – unten ist viel Platz zum Scharren und Ruhen, oben können die Tiere in gemütlichen Familiennestern die Eier legen, ihr Futter fressen, frisches Wasser zu sich nehmen und nachts auf ihren Sitzstangen schlafen. Dazu kommen freie Ausgänge nach draußen. Sobald die Wiese schmutzig oder leer gepickt ist, kann der Stall auf Rädern zur nächsten Wiese gebracht werden. Das Futter für ihre Legehennen erzeugen die Schreiters nach Bioland Richtlinien zu mind. 50% auf ihrem Hof selbst. Sie lassen das Getreide in einer Futtermühle weiterverarbeiten. Dort werden je nach Anforderung verschiedene Futtermischungen zusammengestellt.

Stockner

Der Demeter Betrieb der Familie Stockner befindet sich im niederbayerischen Landkreis Dingolfing-Landau. Der fruchtbare Schwemmlandboden des mittleren Vilstals lässt Gemüse, Getreide und Mais bestens gedeihen. Prächtige Salatköpfe, schneeweißer Fenchel und Radieschen, Salat, Fenchel, Radieschen – hier wird jede Woche ein Satz nachgesät um regelmäßig ernten zu können. Der vorgezogene Lauch wartet darauf versetzt zu werden. Tomaten & Gurken ranken in den seit 2009 existierenden Folienhäusern. Rund 100 Hektar Fläche steht dem Demeter-Betrieb zur Verfügung. Dabei werden pro Jahr jedoch nur auf ca. 50 Hektar Gemüsekulturen angebaut. Der Rest ist mit Zwischenfrüchten oder Gründüngung wie Klee, Bienenweide und Leguminosen belegt. Diese sorgen für eine  ausreichende Nährstoffversorgung der kommenden Gemüsekultur. Seit 3 Generationen wird der Hof bewirtschaftet, seit 2 Generationen nach biologisch-dynamischen Richtlinien. 1986 stellten Waltraud und Josef Stockner um. Inzwischen arbeiten ihre beiden Söhne fest auf dem Hof mit und auch die nächste Generation ist schon fleißig mit dabei.

Südhof

Der Südhof ist badisch und sympathisch. Ein echter Obsthof. Er liegt in der Freiburger Bucht und wird bewirtschaftet von Christoph und Stephanie. Er hat ihn von seinen Eltern geerbt und sie hat ihn, den Christoph, in Weinsberg kennen gelernt. Sie war bei der Obstbauberatung – Fachfrau. Jetzt hat der Südhof Mann, Frau, 4 Kinder, Hund, Katze, Maus… leckere Zwetschen, Kirschen, Beeren, viele alte und neue Apfelsorten, verschiedene Birnen und die Harrow Sweet. Um die geht es heute. Eine schöne Birne mit roten Wangen. Wohlschmeckend, süß und aromatisch. Hat nicht jeder. Beim Südhof wächst sie noch auf hohen Bäumen. Die Vögel danken es. Die Landschaft auch. Christoph hat Nistkästen aufgehängt. Stephanie hat ein Insektenhaus bei Ihren Trauben. Der Südhof ist nicht groß, und er macht den Obstbau so wie wir uns das vorstellen. Ökologisch aus Bauch und Herz und nach den Bioland Regeln. Kontrolliert. Das gefällt uns. Darum bieten wir die Harrow Sweet an. Vom Südhof versteht sich.

Ulenhof

Die Ulenburg Gärtnerei steht für bestes Bioland Gemüse aus Löhne, im Kreis Ostwestfahlen Lippe - seit 1982 nach Bioland-Richtlinien angebaut. Den Namen bekam die Gärtnerei vom nahegelegenen Wasserschloß „Ulenburg“. Sie bewirtschaften die für den Gemüseanbau beträchtliche Größe von 36 Hektar Ackerland und 6.000 Quadratmeter Gewächshausfläche. Im Laufe eines Kalenderjahres wachsen darauf über 40 verschiedene Gemüsesorten und -arten. Das Gartenjahr beginnt mit der Anzucht von Jungpflanzen. Diese werden dann ins Gewächshaus oder Freiland gesetzt. Ab April kann schon das erste Mal geerntet werden. Mit einem großräumigen Winterlager sind die Ulenburger in der Lage auch in den Zeiten, in denen gar nichts wächst, ein Grundsortiment an Frische und Vitaminen aus der Region anzubieten. Verkauft wird das gute Gemüse auf Wochenmärkten und  an Bioläden sowie den Bio-Großhandel. Die Ulenburger bilden ihren Nachwuchs von Anfang an selbst aus. So bleiben die alten Hasen stets gefordert und neue Ideen werden eingebracht und umgesetzt.

Weilerhof

Seit 1998 bewirtschaftet Stefan Becker 45 Hektar nach Demeter-Richtlinien. Ganzjährig werden in Freiland und Gewächshaus Salate, Tomaten, Gurken, Auberginen, Kartoffeln, Lauch, Möhre, Kürbisse, Bohnen, Kohl und Erdbeeren vor- gezogen, angebaut und geerntet. Sein Gewächshaus ist etwas ganz Besonderes. 2003 gebaut, nutzt es die Abwärme des nahe liegenden Biomassenhofes und spart damit rund 30.000 Liter Heizöl ein. Auf 200 Metern Länge wächst hier wärmeliebendes oder empfindliches Gemüse wie Tomaten, Gurken und Salat. Die Bewässerung erfolgt mit Regenwasser, welches über die Dachfläche in einem Teich gesammelt wird. Mit diesem Gewächshaus ist es dem Weilerhof möglich, das ganze Jahr hindurch Kulturen anzubauen, wie z.B. die ersten Salatpflanzen in diesem Jahr. ÜBRIGENS: die Jungpflanzen dafür werden fast ausschließlich selbst gezogen!

Thomas Zell

Thomas Zell aus Oberissigheim bei Bruchköbel beliefert uns seit über 10 Jahren mit regionalem Bioland Gemüse. Neben dem Weilerhof und dem Luisenhof gehört Thomas zu unseren wichtigsten regionalen Lieferanten. Feiner Rucola, knackige Landgurke, erdige Rote Bete – sein Angebot ist sehr vielseitig und groß. Thomas wollte schon immer Bauer werden. Ohne den Rückhalt seiner Eltern, die mit seiner Berufswahl nicht einverstanden waren, sammelte er zunächst als landwirtschaftlicher Betriebshelfer seine Erfahrungen. Mit dem ersten Geld erstand er die nötigen landwirtschaftlichen Maschinen und pachtete einen Acker. Inzwischen steht sein Betrieb auf gesunden Beinen und mit der kürzlich neu erworbenen Landwirtschaft bei Seligenstadt produziert er nun auch Fleisch und Wurst. Wir arbeiten gerne mit ihm zusammen und planen bereits ein Jahr im Voraus seine Produkte ein.

Weingut

Bersan

Saint-Bris-le-Vineux, ein kleiner Ort im Burgund. Hier hat sich die Familie Bersan schon vor vielen Generationen niedergelassen. Das Handwerk und Wissen rund um den Weinanbau wurden stets innerhalb der Familie weitergereicht. Heute stehen Jean Christophe Bersan und sein Sohn Jean-Louis für den exzellenten Chablis aus der Domaine Bersan. Sie pflegen und bewirtschaften mit ihrem kleinen Team die Rebgärten, die vor über 65 Jahren von Jean Christophes Großvater angepflanzt wurden. Während sich Jean-Louis hauptsächlich ums Geschäft kümmert, zieht es Jean-Christophe in die Weinberge und in den uralten Gewölbekeller aus dem 11. und 12. Jahrhundert, wo er die Reifung seines Chablis überwacht.

Brühler Hof

Auf 8 Hektar wachsen die Brühler-Hof-Reben an den Hängen rund um Volxheim. Die roten Sorten sind Regent, Dornfelder, Spätburgunder, Frühburgunder, die wichtigsten weißen Riesling, Grauer Burgunder, Chardonnay, Rivaner und Silvaner. Die Arbeiten im Weinberg werden fast ausschließlich mit der Hand gemacht – Rebschnitt, Entblätterungs- und Ertragsregulierungs-Maßnahmen und natürlich die Weinlese. Beste Voraussetzungen für hohe Qualität und gute Bekömmlichkeit der Brühler Hof Weine. Der Brühler Hof zählt zu den bundesweit 200 ökologischen Musterbetrieben, den Demonstrationsbetrieben des Ökologischen Landbaus, die die Vorzüge der ökologischen Erzeugung sowohl Verbrauchern wie auch Erzeugern demonstrieren sollen. Jedes Jahr finden deshalb zahlreiche Veranstaltungen auf dem Weingut statt.

Engelhard

Der Biowinzer Manuel Engelhard verbindet traditionelle Wurzeln mit moderner Technik. In Hillesheim, zwischen Mainz und Worms, liegt das malerische Weingut von Manuel Engelhard. Gemeinsam mit seiner Frau hat er daraus eine reizvolle Verbindung von Tradition und Moderne gemacht. So legte er die Mauern des alten Kuhstalls frei und setzte einen Anbau aus Glas dagegen. Manuel Engelhard ist Bio-Winzer aus Überzeugung und nimmt dafür auch einen geringeren Ertrag in Kauf: Von der Energiegewinnung – den Strom erzeugen Fotovoltaikanlagen auf den Dächern des Weinguts – über den Pflanzenschutz bis zur Unkrautbekämpfung setzt er auf ökologische Weinbauphilosphie.

Enguera

Die Familie Pérez Pardon bringt lange Tradition des Winzerhandwerks mit. Pedro Pérez Pardo gründete 1999 die Bodegas Enguera. Diese besitzt heute rund 160 Hektar Rebflächen, 60 Hektar liegen in der von Kalkstein geprägten Gemeinde Fontanares und 100 Hektar in der Gemeinde Enguera, einer hügeligen Gegend mit Schiefer-, Ton- und Schluffböden. Diego Fernández Pons, der führende Mann im Keller, lässt mit sicherem Instinkt, Leidenschaft und internationaler Erfahrung aus Monastrell, Tempranillo, Merlot, Syrah, Cabernet Sauvignon und Cabernet Franc beeindruckende Rotweine voller Frucht und Würze entstehen. Die Weißweine werden aus der heimischen Rebsorte Verdil gewonnen, diese wächst immerhin auf 31 Hektar.

Irjimpa

Auf der Finca Inana der Familie Parra Jiménez verzichtet man vollständig auf Elektrizität. Die drei Brüder gründeten das Weingut Irjimpa in Las Mesas vor über 20 Jahren. Mit großem Fleiß und noch mehr Leidenschaft haben sich die Brüder seitdem eine Spitzenposition im Markt erarbeitet. Etwas ganz Besonderes sind ihre nach Demeter-Richtlinien zertifizierten „Innana“ Bioweine der Finca Inana. Es ist die Produktionsmethode, die sie so einzigartig macht: Sie werden völlig ohne elektrischen Strom erzeugt. Der Wein wird in traditioneller Handarbeit bei natürlichen Temperaturen in Amphoren und Holzfässern ausgebaut. Auf diese Weise entstehen ganz besondere Weine.

Weingut Keth

Im Städtchen Offstein, in der Nähe von Worms, Rheinhessen, bewirtschaftet die Familie Keth bereits seit fünf Generationen ihr Weingut. Kein Jahr vergeht, ohne dass Keth-Weine national und regional ausgezeichnet werden. Das bekräftigt die Winzerfamilie darin, der Qualität stets die höchste Priorität einzuräumen. „Klasse statt Masse: Daran orientiert sich unsere Familie seit über 150 Jahren“, sagt Matthias Keth. Wonnegau heißt die Gegend, in der die Weinberge der Keths liegen – und der Name könnte nicht besser passen. Denn die Weine der Familie begeistern auch verwöhnte Gaumen und brauchen den Vergleich mit weitaus teureren Weinen nicht zu scheuen. Grund ist eine nahezu perfekte Kombination aus natürlichen Gegebenheiten und der Kunstfertigkeit von Matthias Keth. 

La Canorgue

Im Weingut Chateau La Canorgue reifen außergewöhnliche Weine heran. Canorgue ist ein echtes Märchenschloss. Verträumt und pittoresk marode ruht es auf einer Terrasse unterhalb des Luberon-Dörfchens Bonnieux. So schön, dass Ridley Scott es als Kulisse für seine Mayle-Verfilmung „Ein gutes Jahr“ mit Russel Crowe ausgewählt hat. Erbaut auf einer antiken römischen Villa, verdankt das Chateau La Canorgue seinen Namen den vielen unterirdischen Rohrleitungen, die die Römer in den Fels geschnitten hatten, um Wasser zu speichern und zu verteilen. Das Weingut mit heute 40 Hektar, das seit Generationen in Familienbesitz ist, baut nun seit mehr als 30 Jahren alle Weine biologisch an.

La Cappuccina

Mario Blandamura reiste zur Weinlese für den Hauswein im September 2017 nach Italien. Auf dem Weingut La Cappuccina in der Region Soave in Venetien half Mario mit, die Garganega Trauben für den weißen Paradieschen Hauswein zu lesen. Das Weingut ist seit 1890 im Besitz der Familie Tessari und liegt etwa eine Autostunde von Venedig entfernt. Hier wachsen die Rebstöcke auf fruchtbarem Basaltboden, ein Garant für interessante Geschmackserlebnisse und reizvolle Rebsorten wie Oseleta und Camenere im Campo Buri, Sauvignon blanc im Basaltic, Garganega im Soave oder im Dessertwein Passito. Das Wetter meinte es gut, sodass man gleich nach Marios Ankunft mit der Lese beginnen konnte. Neben der Weinlese nutzte er den Aufenthalt dazu, um in dem weitläufigen Weinkeller einen hervorragenden Rotwein aus dem Jahrgang 2016 für unseren roten Hauswein auszusuchen. 

Lazanou

Die Lazanou Farm stellt mit den Gebäuden, den Weinbergen und dem kleinen See einen eigenen Mikrokosmos dar – Idylle pur! Josef Lazarus und Candice Stephanou haben die Farm als Rebschule im Mai 2002 gekauft. Von den 8,5 Hektar Farmland sind nur 5,5 Hektar mit Reben bestockt. Zwischen den Weinbergen finden sich immer wieder Zonen der Biodiversität. Diese Unterbrechung der Monokultur unterstützt den Kampf gegen Krankheiten und Schädlinge auf natürliche Art. Aus diesem Kleinod stammt der 2011er Jahrgang, der mit dem PAR Goldpreis ausgezeichnet wurde.

Loacker

Die Südtiroler Winzerfamilie Loacker hat sich seit 1999 auch in der Toskana, südlich von Siena, erfolgreich niedergelassen: Auf dem wunderschönen Weingut Corte Pavone wird auf 16 Hektar auch der exzellente Brunello angebaut. Die roten Böden der Hügellandschaft sind stark eisenhaltig und das Klima maritim – beste Voraussetzungen also. Rainer Loacker ist Bio Pionier und arbeitet auf seinen drei Weingütern aus Überzeugung biodynamisch. So werden etwa die Rebstöcke bei Hagel homöopatisch mit Arnika behandelt. In 2016 war Mario Blandamura in Montalcino, diesmal zur Weinlese.

Mas de Quernes

Peter Riegel, ein Weinponier in der Bioszene, und Jeant Natoli, (Önologe) verliebten sich in einen kleinen Fleck einmalig schöne Erde im Hinterland von Montpellier und bauen dort seit einigen Jahren preisgekrönte Spitzenweine an. „Quernes“ hat seinen Ursprung im keltischen Wort „cairn“ (Ansammlung von Steinen) – eine Hommage an den mineralischen Kosmos der Weinberge. Marios Lieblingswein: Le Blaireu (der Dachs). An den ältesten Rebstöcken des Weinguts (1956 gepflanzt) wachsen die Trauben für den reinen Carignan. Seinen Namen verdankt er einem Dachs, dem seine Vorliebe für die vollmundigen Trauben in Form eines schießwütigen Jägers zum Verhängnis wurde. Das Etikett erinnert an den tierischen Mitbewohner.

Weingut Sander

Bereits in dritter Generation führt Stefan Sander das Bioweingut Sander in der traditionsreichen Weinbaugemeinde Mettenheim, zwischen Oppenheim und Worms. Das älteste, biologisch wirtschaftende Weingut Deutschlands umfasst heute 25 Hektar. Die Leidenschaft und Überzeugung für ökologischen Weinbau hegte schon sein Großvater Otto-Heinrich Sander und stellte seinen Betrieb vor mehr als 60 Jahren auf ökologischen Weinanbau um – zu jener Zeit ein absolutes Novum und als „grüne Spinnerei“ verpönt. Heute wird Otto-Heinrich als Pionier gewürdigt, der mit seinem Mut und seiner Beharrlichkeit maßgeblich zur heutigen, gesellschaftlichen Akzeptanz des Ökoweins beigetragen hat. In den Weinen der Familie Sander stecken somit jahrzehntelange Erfahrung im ökologischen Weinanbau. Ein lebendiger Boden bildet die Basis für einen geschmackvollen Wein – davon sind die Sanders überzeugt. 

Weingut Schmidt

Wer sich schon 1987 mit ökologischem Weinbau identifiziert hat, wird heute richtigerweise als Pionier bezeichnet. Von Beginn an wurden die 7 Hektar Weinberge am Kaiserstuhl rein ökologisch bewirtschaftet. Die Ecovin-Weine sind markant, eigenständig und einfach lecker! Martin Schmidt ist mit 39 Jahren einer der erfolgreichsten Biowinzer Deutschlands. Neben seiner Winzerlehre und seinem Studium mit Abschluss als Diplom-Ingenieur für Weinbau und Önologie hat er ein Jahr wertvolle Auslandserfahrung in Österreich und der Schweiz sammeln können. 

Käserei & Molkerei

Bio vom Berg

Bio vom Berg ist eine Genossenschaft deren gesamte Erzeugung vom Rohstoff Milch bis zum fertigen Käse in Tirol erfolgt. Rund 600 Biobauern aus Tirol beliefern 11 Sennereien, die wiederum eine Vielzahl und Vielfalt an außergewöhnlichen Käsesorten herstellen. Die Almen und Weiden werden traditionsgemäß bewirtschaftet. Gemolken wird auf der Alm und entweder auch dort gleich gekäst oder die Milch wird mit Seilbahnen zur nächsten Sennerei gebracht.

Finca Fuentilletjzos

Mitten in der Castilla la Mancha liegt die seit 40 Jahren als Familienbetrieb geführte Finca. Hier weiden 1200 zähe Manchego Schafe auf 300 Hektar. Diese Lage berechtigt derzeit die Finca, unter der Leitung von Frau Garcia, als einziger biologisch wirtschaftender Betrieb, Manchego herzustellen! Aufgrund der steigenden Nachfrage wird der Manchego mittlerweile auf dem eigenen Hof gepflegt. So sind sie dem Ziel näher gekommen, den Käse bald in einer hofeigenen Käserei herzustellen. Der Manchego hat einen besonders intensiven, ausgeprägten, nicht allzu scharfen, leicht pikaten Geschmack. Für den Honig-Rosmarinkäse wird der Laib mit Honig bestrichen und anschließend für wenige Tage in eine Wanne mit getrocknetem Rosmarin gebettet.

Geifertshofer Käserei

Neun Heumilchbauern haben sich im schwäbischen Hohenloher Land zur Geifertshofener Dorfkäserei zusammengeschlossen. Sie wurde 1998 von Margarete Schmidt und Hubert Wall gemeinsam mit den Bauern gegründet, um regionalen Bio-Heumilchbetrieben eine nachhaltige Perspektive zu schaffen. Was die Käserei von anderen Milchbetrieben unterscheidet ist vor allem die Fütterung der Kühe: Sie weiden auf den saftigen Wiesen der Gegend und fressen dort nur Gras und frische Kräuter. Im Winter sind sie in artgerechten Ställen untergebracht und werden mit würzigem, sonnengetrocknetem Heu gefüttert. So entsteht die Heumilch, die sich in Geschmack und Qualität erheblich von herkömmlich erzeugter Milch unterscheidet.

Kastanienhof

Mitten im Vogelsberg auf Basalt-Verwitterungsboden liegt der Kastanienhof. Hier wird seit 1986 nach biologisch dynamischen Demeter-Richtlinien gewirtschaftet, mit Kühen, Käserei, Ackerbau und Hofladen. Im Frühjahr wandern die schwarzbunten Milchkühe auf die Sommerweide, wo sie bis zum Spätherbst Sonne und Mond im Freien genießen. Gemolken wird in dieser Zeit mit einem mobilen Melkstand. Den Winter verbringen die Kühe dann wieder auf dem Hof im Offenfrontstall mit Auslauf. Aus der Milch wird in der hofeigenen Käserei der Oberländer Rohmilchkäse hergestellt. 

Bäckerei & Mühle

Bohlsener Mühle

Wenn es darum geht, neue Kekse oder andere Getreideprodukte zu entwickeln, verlässt sich die Produktentwicklung nicht nur auf ihr Team, das aus drei Ökotrophologinnen, einem Lebensmitteltechniker und einem Bäckermeister besteht. Vor allem wichtig sind die Wünsche und Bedürfnisse der Kunden. Wie sollen Kekse aussehen? Wie schmecken? Wie riechen? Um auf diese und andere Fragen Antworten zu bekommen, ist der leichteste Weg, die Kunden direkt zu fragen. Und genau das tut die Bohlsener Mühle. „Wir wollen Produkte gemeinsam mit unseren Konsumenten entwickeln“ sagt Christine Kruppa, Leitung Marketing der Bohlsener Mühle. Doch nicht nur die Verbraucher bestimmen mit, wie ein neues Produkt am Ende schmeckt und aussieht. Über 50 sensorisch geschulte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind die ersten kompetenten „Testesser“ von Neuprodukten. Die Produkte der Bohlsener Mühle sind also echte Teamarbeit.

Mulinbeck

Die Vollkornbäckerei Mulinbeck aus Büdingen-Düdelsheim backt seit 1983 mit Handwerkskunst und viel Leidenschaft bis zu 40 verschiedene Brotsorten, aber auch feine Kuchen und Gebäck. Seit mittlerweile 20 Jahren bezieht das Paradieschen seine Bio-Backwaren von den Düdelsheimern. Verarbeitet werden dort nur natürliche Rohstoffe nach den strengen Biorichtlinien von Demeter, Bioland und dem Arbeitskreis Gutes Brot (AGB). Sauerteig und Backferment werden noch selbst gezüchtet. Damit leistet Mulinbeck einen wichtigen Beitrag zu Umwelt und Nachhaltigkeit. Nach dem frühen Tod von Firmenchef Udo Kilb im Jahr 2013 führen seine Frau Christiane Häuser-Kilb und die beiden Söhne Jonathan und Noah den Familienbetrieb mit 35 Mitarbeitern weiter.

Spielberger Mühle

Wer sein Handwerk versteht und alle Produkte selbst herstellt, weiß worauf es ankommt, damit Getreide-Erzeugnisse den höchsten Ansprüchen gerecht werden. In der Spielberger Mühle reicht die Erfahrung drei Generationen zurück: Bereits seit über 50 Jahren engagiert sich die Familie Spielberger für den Demeter-Anbau von Getreide – in ihrer süddeutschen Heimat ebenso wie in anderen Regionen Europas, wo die Kulturen wachsen, die im schwäbischen Klima nicht gedeihen. Im Laufe der Jahre entstanden Partnerschaften mit Lieferanten, die zum Teil ebenfalls in die dritte Generation reichen. Hochwertige Mehle und Flocken für erstklassige Demeter-Produkte garantiert heute Volkmar Spielberger, der seit über 25 Jahren die Geschäfte leitet. In der Brackenheimer Mühle stellt er mit seinem Team hochwertige Demeter-Mehle mit besten Backeigenschaften her. Am Standort Würzburg erzeugen die Müller seit über 50 Jahren schmackhafte und vollwertige Flocken aus allen Getreidearten. 

Brauerei

Brauhaus Bergmann

Im Brauhaus Bergmann im unterfränkischen Glattbach weiß man, wie gut ein frisches, Biobier schmecken kann. In ihrer Brauerei stellen sie Biobier nach Bioland Richtlinien, rein aus zertifizierten Bioland-Zutaten her. Mit dem Buch „Zurück zum Bier“ fing alles an: Herkömmliches Bier wird häufig industriell filtriert, konserviert und stabilisiert, es kommen also weitaus mehr Stoffe zum Einsatz, als es das Reinheitsgebot vorsieht. Entsetzt von der Erkenntnis, wie viel Chemie in herkömmlichen Biersorten steckt, meldete Bergmann nach allerlei Experimenten daheim in der Küche, im Jahr 2009 gemeinsam mit Braumeister Stefan Koch kurzerhand selbst ein kleines Gewerbe an. Mit Erfolg: Mit ihren Produkten beweisen die beiden leidenschaftlichen Biertrinker, dass Biobier richtig gut schmeckt. „Bei uns wird nichts aus dem Bier herausgefiltert“, erzählt Koch. Biomalz, Hopfen und Hefe – mehr kommt im Brauhaus Bergmann nicht ins Bier. 

Lammsbräu

Das deutsche Reinheitsgebot wird oft und viel zitiert. Unbekannter, aber wie wir finden umso wichtiger ist das ökologische Reinheitsgebot, das von der Neumarkter Lammsbräu initiiert wurde: Ökologie vom Acker bis ins Bierglas. Grundvoraussetzung ist natürlich, dass alle Rohstoffe aus ökologischem Anbau stammen müssen. Und dabei können sich die Neumarkter auf ihre Landwirte verlassen. Viele von ihnen haben schon Anfang der 1980er Jahre auf Bio umgestellt. Sie erzeugen Hopfen, Gerste, Weizen und Dinkel für die Lammsbräu. Um sicher zu gehen, dass nur Bio-Getreide in höchster Qualität verarbeitet wird, stellt Lammsbräu das Malz in der eigenen Mälzerei her. Brauereien, die noch ihr eigenes Malz herstellen sind in Deutschland schon rar gesät. Eine Brauerei, die es ausschließlich in Bioqualität herstellt findet man nur hier. Wir arbeiten sehr gerne mit Europas erster 100%iger Biobrauerei zusammen.

Metzgerei & Fischerbetrieb

Bavaria Fisch

Gemeinsam veredeln und verkaufen Klaus Pronberger und sein Geschäftspartner Jean Claude Hartmann Bodensee-Felchen, Forellen, Saiblinge und Wildlachs. Seit 2007 produzieren die beiden in einer nach neuesten Hygienestandards gebauten Halle ihre Fischspezialitäten. Klaus kümmert sich um die Veredelung der Fische, Jean Claude sorgt für den Vertrieb. Besondere Favoriten sind die Bodensee Felchen. Diese werden von Berufsfischern ausschließlich im Untersee nachhaltig gefischt: Anzahl und Größe der Stellnetzte werden immer wieder neu festgelegt, um eine Überfischung zu verhindern! Ein großes Anliegen der Berufsfischer am Untersee ist es, den Fischbestand auch für die Zukunft zu erhalten. Forellen und Saiblinge werden in einer naturbelassenen, ökologischen Aquakultur nach Naturland-Richtlinien speziell für die Fischmanufactur erzeugt. Der Wildlachs wird von kleinen Fischerfamilien in Alaska – nach den strengen Richtlinien des Alaska Qualität Standards – gefangen und verarbeitet. Zur Veredelung werden die Fische dann nur noch im Buchenrauch geräuchert und mit Salz und Kräutern verfeinert.

Gerhard Huth

 

Seit dem Frühjahr 2000 bekommt das Paradieschen Fleisch- und Wurstwaren von der BioMetzgerei Gerhard Huth in Neuhütten. Von Anfang an arbeitete Gerhard Huth nach den strengen Bio-Richtlinien. Die verarbeitenden Tiere stammen aus verschiedenen Betrieben, die ausnahmslos ökologisch arbeiten, wie das Hofgut Eberhard Räder aus der Röhn, der Gäa-Betrieb Werner Gut aus Kalbach-Mittelkalbach oder die Fränkische Schlächterei in Retzbach. Die Wurst aus der BioMetzgerei Huth ist ohne Geschmacksverstärker & Bindemittel, Konservierungsstoffe sowie Phosphate und Nitritpökelsalz. Alle Gewürze sind aus ökologischem Anbau. 

Kunath

Auf dem Biogans-Hof von Sebastian Kunath im mittelhessischen Bierstein haben es die Gänse gut, denn sie werden nach den strengen Demeter-Richtlinien aufgezogen. Sie halten sich den ganzen Tag im Freien auf und haben Zugang zu einem fließenden Gewässer, wo sie in aller Ruhe baden und gründeln können. So können die Gänse ihre natürlichen Verhaltensweisen frei ausleben. Durch die Haltung nach dem Ad-libitum-Prinzip dürfen sie fressen, so viel sie wollen, statt auf rationiertes Futter angewiesen zu sein. In den ersten Wochen bekommen die Gänse ein Aufzuchtfutter aus kontrolliert biologischem Anbau (Bioland) und Getreideschrot, das frei von genmanipulierten Produkten ist. Ab September gibt es dann zum Gras eingeweichte Backwaren, dazu Getreideflocken. Das sind die „Zutaten“, aus denen gesunde Gänse mit kernig-kräftigem Fleisch heranwachsen. 

Hersteller

Martina Gebhardt

Idyllisch im Voralpenland – unweit des Ammersees – befindet sich der neue Unternehmenssitz von Martina Gebhardt Naturkosmetik: Das Kloster Wessobrunn. In 2016 feierte die Bio-Pionierin hier ihr 30-jähriges Firmenjubiläum. Hier werden keine fertigen Konzentrate oder Auszüge verwendet, sondern alles mit viel Sorgfalt und Handarbeit selbst hergestellt. Die Produkte bestehen aus 100% natürlichen Wirkstoffen wie wertvollen Pflanzen und Samenölen, echten ätherischen Ölen zur sanften Beduftung, reinstem Wasser und spagyrischen Essenzen aus Heilpflanzen, die einen harmonisieren- den Prozess in Gang setzen. 95% der Rohstoffe für Cremes, Lotionen und Sprays stammen aus Demeter- oder kontrolliert biologischem Anbau. Synthetische Stoffe sind ebenso tabu wie Inhaltsstoffe, die am Tier getestet wurden. 

Dr. Hauschka

1935 gründete Dr. Rudolf Hauschka die WALA Heilmittel GmbH, die sich auf natürliche Arzneimittel spezialisierte. Zu jener Zeit war das Bewusstsein für natürliche Präparate jedoch nicht gerade hoch. Doch Dr. Hauschkas Produkte konnten überzeugen und so etablierte sich die WALA nach einigen Umzügen ab 1950 in Bad Boll/Eckwälden, wo sie bis heute zu Hause ist. Dr. Hauschka hatte schon lange über eine eigene Kosmetiklinie nachgedacht, die das Arzneimittelsortiment ergänzen sollte. Aber erst als er die Wienerin Elisabeth Sigmund kennen lernte, die für ihre selbst entwickelten Kosmetikprodukte Zubereitungen bei der WALA bestellte, nahmen seine Ideen Gestalt an. Gemeinsam mit Apothekern, Chemikern, und anthroposophischen Ärzten entwickelte sie in einer intensiven Arbeitsphase die neue „WALA”-Kosmetik. 1967 kamen dann die ersten Produkte auf den Markt. Basis aller Produkte sind natürliche Rohstoffe, idealerweise in Demeter- oder Bioqualität oder aus kontrollierten Wildsammlungen. 

Lebensbaum

Im Sommer 1979 übernimmt Unternehmensgründer Ulrich Walter einen Bioladen in der norddeutschen Kleinstadt Diepholz. Schnell muss er feststellen: Tee, Kaffee und Gewürze in Bioqualität gibt es nicht. Also macht er sich auf die Suche. Seine Reisen führen ihn nach Südfrankreich, Ägypten und später bis nach Indien.

Aus dem kleinen Bioladen Lebensbaum wird ein mittelständisches Unternehmen, das sich auf die Herstellung von Tee, Kaffee und Gewürzen in feinster Bioqualität spezialisiert. Aromazusätze, Geschmacksverstärker und Zusatzstoffe werden nicht verwendet. Umso wichtiger ist daher die Qualität der Rohwaren. Und die werden daher direkt im Ursprung eingekauft. Bei Anbaupartnern, mit denen Lebensbaum langfristig zusammenarbeitet. 2014 wurde Lebensbaum mit dem CSR-Preis der Bundesregierung ausgezeichnet, 2015 mit dem Deutschen Nachhaltigkeitspreis. 

Ökoland

Vor 25 Jahren aus einer Erzeugergemeinschaft von Bioland-Landwirten hervorgegangen, findet man heute unter der Marke Ökoland eine breite Produktpalette mit über 130 Biolebensmitteln, von Wurst und Schinken über tiefgekühltes Gemüse bis hin zu einer großen Auswahl an lecker-wärmenden Dosensuppen. Ökoland steht für artgerechte Tierhaltung, chemiefreier Ackerbau, ökologische Aquakultur und genussvolle Lebensmittel ohne unnötige Zusatzstoffe. Denn die Produktdevise bei Ökoland lautet: Alles, was nicht nötig ist, wird weggelassen. Auch bei seinen Partnern schaut Ökoland ganz genau hin und arbeitet nur mit erfahrenen Bauern und Verarbeitern zusammen, die für nachhaltige Landwirtschaft einstehen. Doch „Bio“ bedeutet für Ökoland auch soziale Verantwortung für Natur und Klima: Auf den Ökoland-Biobetrieben werden Naturschutzmaßnahmen umgesetzt, Projekte der SOS-Mütterzentren unterstützt und mit der „Superwurst“ eine Vorreiterrolle beim Klimaschutz übernommen.

Purple Monkey

Felicitas Mesecke und Olaf Lehmann sind seit über 15 Jahren eng mit dem Paradieschen als Obst- und Gemüse-Lieferanten verbunden. Bei privaten Einkäufen in Ihrer Heimat, haben sie allzu oft Enttäuschungen bei Nüssen und Trockenfrüchten erlebt und sich gefragt, woran das liegen könnte. Wie so oft hängt auch bei den Nüssen und Trockenfrüchten die Qualität von den Fähigkeiten des Produzenten, der angebauten Sorte und dem Standort mit seinen klimatischen Faktoren und den Bodeneigenschaften ab. Darüber hinaus ist die Verarbeitung von entscheidender Bedeutung. Daher haben sie ihr eigens Label „Purple Monkey“ gegründet und sich für Produkte aus den besten Anbaugebieten ausgewählter Erzeuger und Manufakturen entschieden. So stammen die Haselnüsse der Sorte „Tonda Gentile Tribolata“ aus den höchsten Lagen der Alta Langa aus dem italienischen Piemont und werden von Giancarlo Cavallotto angebaut, sowie in der hofeigenen Manufaktur weiterverarbeitet. Paradieschen Geschäftsführer Kurt Lorenz hat Giancarlo Cavalotto 2016 besucht und sich vor Ort von der herausragenden Qualität überzeugen können. 

Primavera

Seit inzwischen 30 Jahren steht das Unternehmen PRIMAVERA aus der Oberallgäuer Gemeinde Oy-Mittelberg für hochwertige ätherische Öle und zertifizierte Bio- und Naturkosmetik. Die PRIMAVERA-Erfolgsgeschichte begann Mitte der 80er Jahre: Die Begeisterung für die Pflanzenkräfte der Natur, die in vielen Kulturen heilend für Körper, Geist und Seele verwendet werden, inspirierten gleichgesinnte Freunde, sich mit der Wirkkraft ätherischer Öle intensiv zu beschäftigen. Heute haben die Mitgründer Ute Leube und Kurt Ludwig Nübling die Geschäftsführung an Titus Kaufmann übergeben und sind im Hintergrund weiter aktiv. Die Firma beschäftigt rund 200 Mitarbeiter und vertreibt Produkte in 30 Ländern. Neben ätherischen Duft- und Pflegeölen stellt PRIMAVERA auch zertifizierte Naturkosmetik her. Dabei fließt die langjährige Erfahrung der Aromatherapie in die Entwicklung der Naturkosmetikprodukte mit ein. 

Santaverde

Vor über 25 Jahren begann Sabine Beer auf ihrer Finca in Andalusien die uralte Heilpflanze Aloe Vera anzubauen: Die Marke SantaVerde war geboren. Ein kontrolliert biologischer Anbau ohne den Einsatz von chemischen Düngern sowie die traditionelle Verarbeitung von Hand waren von Anfang an die Grundpfeiler ihrer täglichen Arbeit. Denn nur so kann die Pflanze ihre volle Wirkkraft entfalten! Auf der Finca wird der Aloe Vera Pflanze viel Zeit zum Wachsen gegeben, sodass alle wertvollen Wirkstoffe über Jahre hinweg in der Pflanze angereichert werden können. Zusätzlich regen die jahreszeitlichen Temperaturschwankungen die Pflanzen an, mehr lebenswichtige Inhaltsstoffe zu speichern. Dadurch können sie einen sehr hohen Anteil an Aloeverose aufweisen. Je höher der Aloverosegehalt im Aloe Vera Saft ist, desto höher ist auch die Wirkstoffdichte der enthaltenen Vitalstoffe und umso intensiver ist die positive Wirkung auf die Haut. 

Sonnentor

Sonnentor begeistert seit 1988 mit feinen Kräutertees, erlesenem Kaffee und bereichernden Gewürzmischungen in feinster Bioqualität, die mit viel Liebe zum Detail und nach innovativen Rezepturen kombiniert werden. Die hochwertigen Zutaten für die leckeren Produkte stammen von ca. 180 Biobauern aus dem niederösterreichischen Waldviertel. Der enge Kontakt zu seinen Produzenten sowie eine faire Zusammenarbeit liegen Gründer und Geschäftsführer Johannes Gutmann ganz besonders am Herzen. Doch nicht nur die Produktion der Rohstoffe, sondern auch deren Verarbeitung und Veredelung von Hand übernahmen bei Sonnentor von jeher die Biobauern selbst – und das soll auch so bleiben. Denn nur durch eine behutsame, händische Verarbeitung bleiben wichtige Inhaltsstoffe wie ätherische Öle optimal erhalten und es kann sichergestellt werden, dass die gesamte Produktion keine direkten Emissionen erzeugt.

VIVANI

Schokolade macht glücklich! Das weiß vor allem das Team von EcoFinia, das hinter der köstlichen Vielfalt der VIVANI Schokoladenprodukte steckt. Beim Traditionshersteller Weinrich in Herford entstehen in rein natürlicher Herstellung – ohne Emulgatoren, gentechnisch veränderte Zutaten und künstliche Aromastoffe – die leckeren Kreationen. Ob weiß, dunkel oder Vollmilch, als Riegel, Getränk oder klassisch: VIVANIs feinste Bio-Schokolade vereint beste Zutaten aus kontrolliert biologischem Anbau mit den Aspekten von Nachhaltigkeit und sozialer Verantwortung. Seit 3 Jahren setzt sich EcoFinia mit dem KIDS FOR KIDS Projekt aktiv gegen die weit verbreitete Kinderarbeit im Kakao-Anbau ein. 

Voelkel

Frucht- und Gemüsesäfte, Erfrischungsgetränke und Saftvariationen in Demeter- und Bioqualität, die Liebe zum Handwerk und die Begeisterung an der Reichhaltigkeit der Natur – dafür steht der Name Voelkel seit der ersten Stunde. Die Unternehmensgeschichte begann mit der Verwirklichung des Lebenstraums von Margret und Karl Voelkel. Mit der gleichen Leidenschaft für eine zukunftsfähige Landwirtschaft arbeitet das Familienunternehmen heute in der dritten und vierten Generation. Handwerkskunst und traditionelle Herstellungsmethoden spielen eine große Rolle. Fast alle Zutaten werden frisch in der eigenen Mosterei gepresst. In langfristigen Handelsbeziehungen unterstützt das Familienunternehmen weltweit Anbaupartner in eigenen Anbauprojekten. Als Stiftung wirtschaftet Voelkel heute nicht in die eigene Tasche sondern steht auch in Zukunft im Dienste der Förderung einer zukunftsfähigen Landwirtschaft.

W&S Kaffee

Für die Brüder Thomas und Christian Schulz ist Kaffee mehr als Geschäft. Er ist ihre große Leidenschaft. Thomas, der Inhaber von W&S-Kaffee gründete die Privatrösterei 1998 im schönen Linsengericht-Altenhaßlau – mit gerade mal 20 Jahren. Die außergewöhnlich hohe Bioqualität und die große räumliche Nähe machen W&S Kaffee zum perfekten Paradieschen Partner. Traditionelle Handwerkskunst wird bei W&S Kaffee groß geschrieben: Der Kaffee wird täglich frisch und nur nach Bedarf von Hand hergestellt. Das besonders schonende Röstverfahren macht den W&S-Kaffee nicht nur aromatischer, sondern auch bekömmlicher. Denn durch die niedrige Temperatur und die lange Röstzeit werden den Bohnen Säuren und Gerbstoffe entzogen. Im Paradieschen BioBistro bekommt Ihr täglich leckere Kaffeespezialitäten aus den Sorten Pura BIO und Gentilo BIO. 

Zwergenwiese

Die Geschichte der Zwergenwiese beginnt in den 70er Jahren, zu der Zeit als Kernkraft, Umweltverschmutzung und der Kalte Krieg die Welt in Atem hielten: Angetrieben vom Wunsch nach einer besseren Welt beschloss die gebürtige Holsteinerin Susanne Schöning in die „Zwergenwiese“, eine Landkommune auf der Schwäbischen Alb, zu ziehen. Hier übernahm sie unter anderem die Verarbeitung und Konservierung von Obst und Gemüse aus dem eigenen Garten. Mit der Geburt ihrer Tochter 1979 entschied sich die Aussteigerin für eine vegetarische Ernährung. Auf der Suche nach herzhaften Alternativen zu Wurst und Käse begann sie zu experimentieren – und erfand so ganz nebenbei den allerersten „Zwiebelschmelz“. 1991 gründete sie die Zwergenwiese Naturkost GmbH. Heute umfasst die Produktpalette der Zwergenwiese insgesamt fast 100 verschiedene Sorten Brotaufstriche, Senfspezialitäten, Tomatensaucen und Fruchtaufstriche. Alles vegetarisch und aus kontrolliert-biologischem Anbau.