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Schulfrucht in Zahlen

Für diese Portion sind pro Kind mit ca. 40-50 cent zu rechnen.

Schulfrucht ohne Politik

Die Sonne schien herrlich vom blauen Himmel als uns die 3. und 4. Klasse der Volksschule Krombach-Geiselbach besuchten. Unser Gärtner und Geschäftsführer Kurt Lorenz erklärte den aufmerksamen Kids was den Unterschied zwischen biologischem und konventionellem Anbau ausmacht, wie belebte und tote Erde aussieht und wie lange es dauert bis sich gute Muttererde aufbaut.

Anschließend ging es ans Werk und die Kinder durften die neuen Hochbeete im Paradieschen-Garten bepflanzen. Als Dankeschön für die fleißige Hilfe gab es eine Überraschungstüte für jedes Kind.

Der Besuch der Volksschule Krombach/Geiselbach war der Abschluß eines vier wöchigen Pilotprojektes „Schulfrucht ohne Politik“. Vorangegangen war ein Anruf der Schulleitung: Der Wunsch vieler Schüler und Eltern sei es, einmal in der Woche frisches Obst in der Schule anzubieten.
Gleichzeitig kam die Frage wie ein Schulfrucht-Projekt ohne großen bürokratischen Aufwand umgesetzt werden kann. Wie viel Kosten auf jeden einzelnen Schüler entfallen und wie groß darf überhaupt die Portion sein?

Daraufhin haben wir uns zusammengesetzt, geplant, gerechnet und schließlich vier Wochen lang  den 170 Schüler der Grundschule einmal wöchentlich eine Lieferung des leckeren Paradieschen-Obstes gebracht. Die älteren Schülern schnippelten selbst, für die jüngeren sprangen viele Eltern ein und halfen beim Schneiden und Zerkleinern. Geschmeckt hat es allen und begeistert waren sie auch, die Großen wie die Kleinen. Und damit die Kids auch sehen was es mit dem Bioanbau so auf sich hat, luden wir sie ins Paradieschen ein.

Volksschule Geiselbach-Krombach zu Besuch im Paradieschen

Zuerst einmal war stärken angesagt, dann ging es zur Sache. Kurt Lorenz erklärte den Kids, was einen guten Mutterboden ausmacht.

Zum pflanzen wird feinkrümelige Erde gebraucht - Steine müssen herausgelesen werden.

Die Kids hatten viel Spaß beim setzten der Kräuterpflanzen und eine Belohnung gab es obendrein.