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Heidelbeeren - Beerenstark!
Erinnern Sie sich? Damals, an warmen Sommertagen sind wir im Wald herumgestrolcht und haben Heidelbeeren gesammelt. Die blauen Münder und Zähne haben verraten, dass nur ein Teil der Beeren im Körbchen gelandet sind, aber genau darum ging es ja...
Heute reifen die Kulturheidelbeeren an bis zu 2 Meter hohen Sträuchern heran. Die Früchte sind größer und ihr Fruchtfleisch ist heller. Der rötliche Fruchtsaft färbt kaum, sodass der naschende Blaubeerfan nicht durch seine blaue Zunge verraten wird.
Als Delikatesse gelten die Beeren immer noch und ihren Gesundheitswert haben sie auch nicht verloren: Heidelbeeren sind reich an Vitamin C und sekundären Inhaltsstoffen wie Karotenen (roten Farbstoffen) und Gerbstoffen.
Im Mittelalter erkannte schon Hildegard von Bingen den Wert der Heidelbeere als Heilpflanze. Damals wurden Heidelbeersaft und – blätter gegen „Geschwulste an heimlichen Orten, Mundfäule und Ruhr“ eingesetzt.
Wie alle Beeren sollten auch Heidelbeeren allenfalls ein paar Tage bei 0° - 1° C gelagert und schnell verbraucht werden. Sie eigenen sich zum Rohverzehr und zur vielfältigen Verarbeitung als Kuchen, Pudding, Fruchtkaltschalen, Saft, Marmeladen und Eis.

Ob Heidelbeer-Kuchen, -Nachtisch oder -Pfannkuchen, in unserer Rezeptdatenbank finden Sie einige leckere Heidelbeerezepte

